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Risikovoranfrage: Die optimale Berufsunfähigkeitsversicherung finden

Bei der Suche nach der passenden Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Risikovoranfrage wichtig, wenn Sie Vorerkrankungen haben oder ein gefährliches Hobby ausüben: Sie verrät ohne Antragsstellung, welche Berufsunfähigkeitsversicherung Sie versichert - und zu welchen Konditionen.

Was ist eigentlich eine Risikovoranfrage?

Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung müssen Sie im Rahmen einer Gesundheitsprüfung einige Gesundheitsfragen statt: Mit ihr soll festgestellt werden, ob Versicherungsschutz zu normalen Konditionen, mit Zuschlägen oder Leistunsgausschlüssen oder gar nicht möglich ist. Eine Risikovoranfrage zieht diese Prüfung vor: Sie erfahren bereits vor Antragsstellung, welcher Versicherer Sie als Kunden zu welchen Konditionen akzeptieren würde. Basis für die Entscheidung der Versicherer sind Ihre Angaben zu den entscheidungsrelevanten Faktoren - das sind vor allem Ihr Gesundheitszustand mit möglichen Vorerkrankungen und weitere Erschwernisse wie riskante Hobbys. 

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Warum gibt es Risikovoranfragen?

Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist sinnvoll und geboten, weil die staatlichen Leistungen der Erwerbsminderungsrente selten ausreichen und Studenten zum Beispiel gar keine Leistungen bekommen. Aber selbstverständlich ist der Abschluss nicht: Wenn Sie einen Antrag auf Berufsunfähigkeitsschutz stellen, kann ein solcher Antrag angenommen oder abgelehnt werden - oder der Versicherer verlangt einen Zuschlag oder schließt bestimmte Krankheiten oder eine BU durch ein bestimmtes Hobby aus. Sind Sie mit der Entscheidung des Versicherers nicht einverstanden, können Sie natürlich bei der nächsten Berufsunfähigkeitsversicherung einen Antrag stellen. Das macht allerdings nicht nur viel Arbeit, sondern die vorherige Absage muss dann auch angegeben werden - mit anderen Worten: Sie müssen erklären, dass ein anderer Versicherer Sie nicht oder nicht ohne Zuschläge bzw. Leistungsausschlüsse annehmen wollte. Mit einer Risikovoranfrage lösen Sie dieses Problem: Da Sie keinen Antrag stellen, sondern ein Makler oder Vermittler lediglich um ein Votum zu Ihrer Versicherbarkeit bittet, muss das auch nicht bei einem späteren Antrag angegeben werden. 

Risikovoranfrage stellen: So geht´s!

Eine Risikovoranfrage stellen Sie am besten mit einem Vermittler, der mit allen Versicherern am Markt zusammenarbeitet. Gute Berater haben Fragebögen, mit denen Krankheiten gezielt abgefragt werden und sie wissen, welche zusätzlichen Unterlagen erforderlich sind. Spezialisten sind in der Lage, Ihre Chancen auf den gewünschten Versicherungsschutz einzuschätzen. Kosten entstehen Ihnen für die Voranfrage im Übrigen nicht - Vermittler leben von den Courtagen, die bei einer erfolgreichen Vermittlung einer Berufsunfähigkeitsversicherung gezahlt werden, zusätzliche Gebühren sind außer bei Honorarberatungen unzulässig. Eine Risikovoranfrage sollte ebenso wie ein Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherungen am Markt Bestandteil der Beratung sein. 
 

Hier Beratung für eine Risikovoranfrage anfordern

Risikovoranfrage: Beim Wechsel der Berufsunfähigkeitsversicherung ein Muss

Oft kommt nach einigen jahren Vertragslaufzeit der Wunsch auf, dass die Berufsunfähigkeitsversicherugn gewechselt werden soll - meist sind verbesserte Vertragsbedingungen am Markt oder auch gestiegene Beiträge die Gründe für den Wunsch nach einer Kündigung der Berufsunfähigkeitsversicherung. Aber gerade bei Vorerkrankungen - zumal, wenn die beim früheren Vertragsschluss noch nicht vrohanden waren - sollten Sie vorab eine Risikovoranfrage stellen, damit die Versicherbarkeit geklärt wird - und zwar, bevor der bestehende Schutz durch eine Kündigung aufgegeben wird.  

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08.09.2017
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